
Viele Familien in Rumänien geraten in einen schlimmen Teufelskreis, weil ihnen die finanziellen Mittel zum Lebensunterhalt fehlen. Zahlreiche Kinder besuchen den Schulunterricht abwechselnd mit ihren Geschwistern oder bleiben ihm sogar fern, weil es ihnen an Kleidung, Schuhen und Schulmaterialien fehlt. Weil in Rumänien das Kindergeld für schulpflichtige Kinder über die Schulen ausgezahlt wird, wird es gestrichen, wenn die Teilnahme am Unterricht eine Mindestgrenze an Stunden unterschreitet.
Das Kindergeld beträgt zur Zeit ca. 5 Euro pro Kind und ist angesichts der hohen Arbeitslosigkeit für viele Familien die einzige Einkommensquelle.
Helfen Sie uns! Ausgediente Schulranzen - leer oder mit Schulmaterialien, Stofftieren oder Spielsachen gefüllt - können bei folgenden Sammelstellen abgegeben werden:
Altstadtbäckerei Ballmaier, Severiberg 4, 36037 Fulda Tel. 0661/73705 Waltraud Bohl, Schlossstr. 2, 36093 Künzell-Engelhelms Tel. 0661/41748 Felizitas Sondergeld, Morleser Str. 3a, 36145 Hofbieber, Tel. 06657/8715 Oscar Goebel, Am Felsenkeller 24a, 36100 Petersberg, Tel. 0661/64470
Download: Schulranzenaktion.pdf

Am 10. Dezember 1948 wurde von der UN-Vollversammlung die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" verabschiedet, in der die Völker der Vereinten Nationen "ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person" bekräftigt und beschlossen haben. Ergänzt wurde diese Charta der Vereinten Nationen von einer "Erklärung der Rechte des Kindes" im Jahre 1959, in der jedem Kind folgende Rechte zugesprochen werden:
1. Das Recht auf Gleichheit, unabhängig von Rasse, Religion, Herkommen, Geschlecht. 2. Das Recht auf eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung. 3. Das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit. 4. Das Recht auf genügende Ernährung, Wohnung und ärztliche Betreuung. 5. Das Recht auf besondere Betreuung, wenn es behindert ist. 6. Das Recht auf Liebe, Verständnis und Fürsorge. 7. Das Recht auf unentgeltlichen Unterricht, auf Spiel und Erholung. 8. Das Recht auf sofortige Hilfe bei Katastrophen und Notlagen. 9. Das Recht auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung und Ausnutzung. 10. Das Recht auf Schutz vor Verfolgung und auf eine Erziehung im Geiste weltumspannender Brüderlichkeit und des Friedens.
Als Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.V. setzen wir uns tatkräftig dafür ein, dass diese Kinderrechte Wirklichkeit werden. Rund 400 bedürftige Familien haben Mitglieder der IGFM in den vergangenen Sommerferien vor Ort in Rumänien persönlich besucht und mit dem Nötigsten unterstützt: Kleidung, Lebensmittel, Spielsachen, Fahrräder und Matratzen haben wir übergeben und unmittelbar erlebt, wie Familien leben, die mit einem Monatslohn von 50 - 75 Euro auskommen müssen - sofern sie überhaupt Arbeit haben.
Felizitas Sondergeld
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