Briefe, die uns erreichen...
(wie Sie eine Patenschaft übernehmen können, erfahren Sie unter "Familienprojekte")

Sehr geehrter Herr Präsident,
ich heiße M. O., ich wohne in Braila. Ich bitte Sie, mir zu helfen. Ich habe 5 Kinder, ich habe nichts, was ich Ihnen zu essen geben soll. Ich habe kein Einkommen. Ich lebe von Arbeitslosengeld, Sozialhilfe. Ich habe kein Haus, ich habe kein Holz, ich habe kein Geld, ich bin sehr arm dran. Mein Mann hat mich verlassen. Ich habe 2 Kinder die 1. Grades behindert sind. Ich habe keine Medikamente. Die Kinder weinen vor Hunger. Ich habe nicht zum Anziehen und für die Schule für die Kinder.
Ich bitte Sie mir zu helfen. Ich warte und bedanke mich.
M. O. (Braila 07.06.2011)

Liebe Freunde,
wir wollen euch mitteilen, dass wir gesund sind. Wir haben uns sehr über das Paket gefreut, wir, als auch die Kinder .Wir leben nur von dem Kindergeld. Seit dem 1. Januar wurde uns die Sozialhilfe gestrichen.
Wir haben 1 Kuh, Hühner, 1 Schwein. Die Kinder sind gesund, gehen in die Schule und in Kindergarten.
Wir freuen uns sehr über eure Hilfe.
Familie C. P. (Braila 11.03.2011)

Sehr liebe Freunde,
die Familie M. bedankt sich für das Paket mit Kleidern und Lebensmitteln.
Unsere Familie hat 6 Kinder, davon 2 Mädchen ans Bett gebunden, weil sie gelähmt sind. Die Mädchen müssen rund um die Uhr gepflegt werden und die anderen Kinder sind von 4 bis 24 Jahre alt. Ich sorge für sie. Mein Mann hat keine feste Arbeit, die Ausgaben sind sehr hoch und weit über das was ich für die beiden behinderten Mädchen bekomme. Aber der Herrgott sorgt für uns. Der ganzen Organisation sagen wir danke und wünschen Gesundheit. (24.02.2011)

Meine Lieben,
ganz am Anfang will ich mich für die Geschenke bedanken.
Wir haben 3 Kinder: Costinel 11 Jahre, Calatlina 7 Jahre, Ionut 8 Monate.
Wir leben von Sozialhilfe in einem Haus ohne Strom.
Bitte helft uns mit was ihr könnt.
Wir bedanken uns.
Der Herr soll mit euch sein.

M.T.  (Namoloasa, Februar 2011)

Liebe Freunde aus Deutschland,
wir haben die Pakete erhalten und haben uns sehr gefreut. Wir danken Euch und wünschen alles Gute im Neuen Jahr und Gesundheit.
Wir leben von einem Tag zum anderen. Wir leben nur vom Kindergeld, das sind 330 Lei (ca. 80 Euro), davon geben wir 50 Lei für die Gasflasche (Küche) aus, 50 Lei als Wassergeld, 50 Lei für Strom und von dem Rest bezahle ich die Schulden im Lebensmittelladen. Mit den Lebensmitteln mache ich Pausenbrote für die Kinder, denn sie brauchen was bei sechs Stunden Schule. Die Kinder sind gesund und gehen zur Schule. Zwei sind in der 7. Klasse, Stefan ist in der 5. Klasse; seine rechte Hand ist gelähmt, so schreibt er mit der linken. Auch am Bein musste er operiert werden; ich bringe ihn mit dem Fahrrad in die Schule. Danach bringe ich die Kleine in den Kindergarten. ... Große Probleme habe ich mit der Müllabfuhr (ein privatisiertes Unternehmen). Die 50 Lei für die Müllabfuhr kann ich manchmal geben, manchmal nicht. Sie haben mich vor Gericht gebracht. Sie schicken mir jeden Monat die Rechnung, aber den Müll holen sie nicht ab, nur wenn ich die gesamten Schulden bezahle. Der Rechtsanwalt drohte mir, das Haus wegzunehmen, wenn ich die monatlichen 50 Lei nicht bezahle. Sie haben mich in die Armut getrieben.
Familie F. aus Braila (Febr. 2011)   

Meine gute Familie G.,

das Leben in Rumänien wird von Tag zu Tag schwerer. Jeden Tag protestieren die Menschen auf der Straße. Die Angestellten haben kein Geld mehr für Essen und Schule, die Rentner kein Geld für Essen und Medikamente. Von Heizung im Winter keine Rede. Ab November steigt der Preis von Stadtgas um 20%. Bis jetzt kostet die Gasrechnung ca. 50 Euro im Monat. Diesen Winter wird meine ganze Rente auf die Gasrechnung gehen. Und meine Rente ist 80 Euro im Monat. Woraus soll ich Miete, Medikamente und Lebensmittel zahlen? Ab Januar bin ich verpflichtet, Insulin für meine Zuckerkrankheit zu kaufen, weil es die Krankenkasse nicht mehr genehmigt hat, Insulin kostenlos zu erhalten.
Meine gute Familie G., ich weiß nicht, ob Sie es glauben können, aber ich esse jede Woche Brot und Kartoffeln, weil ich nichts anderes habe. Ich wünsche mir Obst zu essen, doch ich kann mir Obst nicht leisten, ich habe kein Geld dafür. Ich gehe auf den Marktplatz, kaufe 2 Kg Kartoffeln und Brot, schaue mir das Obst an und gehe weinend weg.
Bitte seien Sie mir nicht böse, weil ich Ihnen meine Sorgen schreibe. Ich wünsche Ihnen aus ganzem Herzen viel Gesundheit und viel Glück. Der liebe Gott und Jesus Christus soll Sie beschützen und vor allen in dieser Welt hüten.
E.S., Sibiu (Hermannstadt, November 2010) 


Sehr geehrter Herr B.,
zu Beginn möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir gesund sind und das wünschen wir auch Ihnen. Zurzeit lernt unsere jüngere Tochter fleißig für die Prüfungen, damit sie die Schule beenden kann. Ich bete für Sie, weil Sie uns sehr viel geholfen haben, und ohne Ihre Hilfe wäre es für uns unmöglich gewesen. In einer Woche beginnt sie mit den Prüfungen - sie hat 3. Wir sind sehr zufrieden mit ihr; sie hat das Schuljahr mit der Note 9,94 abgeschlossen. Mal sehen, wie sie die Prüfungen besteht, denn sie hat sehr viel zu lernen. Aber wir glauben daran, dass mit Gottes Hilfe alles gut sein wird. [...]
Wir kommen nur schwer zurecht. Jetzt haben sie mir noch das Gehalt gekürzt. Früher haben sie mir 510 Lei bezahlt (ca. 125 EUR) und jetzt sind es nur 380 Lei (ca. 95 EUR). Die Rente meines Mannes ist nur 297 Lei hoch (ca. 75 EUR). Wir versuchen, wie wir es können, zurechtzukommen. Ich habe gehofft, dass uns die andere Tochter helfen wird, als sie die Ausbildung beendet hatte und eine Anstellung in der Klinik finden wird. Dafür müsste sie jedoch Schmiergeld bezahlen, was wir uns einfach nicht leisten können und dementsprechend diese Hoffnung verloren haben. Ihr Vater ist jetzt böse auf sie, weil er ihr ständig gesagt hatte, etwas anders zu machen, um bessere Arbeitschancen zu haben. Wir hoffen, dass sie vielleicht eine Stelle in einer Privatpraxis finden wird. Es ist sehr schwer, einen Arbeitsplatz in Rumänien zu finden. [...] Wir sehnen uns sehr nach Ihnen und bedanken uns herzlich für das geschenkte Geld, den [gebrauchten] PC und die Kleider. Es passten uns nicht alle. Diejenige, die uns zu groß waren, haben wir weiter gegeben.Wir sind auf jeden Fall sehr froh, dass jemand aus so großer Ferne noch an uns denkt [...]. Was können wir denn tun - wir versuchen zurechtzukommen, so wie wir es können. Wir danken Gott dafür, dass Sie an uns denken. Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit, denn sie ist das Wichtigste. Das andere kommt von selbst oder so wie es Gott geordnet hat.
Ganz herzlich und mit viel Sehnsucht,
Familie C., Braila (Oktober 2010)