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Unsere Projekte und Aktivitäten in Rumänien

Sozialprojekt Nähstube Braila

Informationen zu diesem Projekt finden Sie weiter unten.

 

 

Casa Fulda - Ein Haus für Waisen

Informationen zu diesem Projekt finden Sie weiter unten.

 

 

Familienprojekte - Hilfe in Notlagen

Holzlieferungen für die Ärmsten

Hilfen für ältere Menschen

Fahrräder für Tagelöhner & Kinder

Informationen zu diesem Projekt finden Sie weiter unten.

 

 

Photovoltaikanlagen für Familien

Informationen zu diesem Projekt finden Sie weiter unten.

 

Unterstützung von sozialen Initiativen

Informationen zu diesem Projekt finden Sie weiter unten.

 

Hilfstransporte für den Winter

Zumindest einmal jährlich -
meist zwischen dem 10. und 15. Dezember laden wir einen Hilfstransport nach Rumänien. Dieser erreicht die Familien und Projekte noch vor Weihnachten. Nähere Informationen finden Sie unter Termine & Kontakt.

 

 

Wo wir tätig sind

Lebensmittelaktion "Eine Sache mehr"

Einla jährlich im November sammelt die IGFM-Fulda  Lebensmittel und Hygieneartikel  für bedürftige Familien in Rumänien in einem Einkaufsmarkt in der Region. Nähere Informationen finden Sie unter Termine & Kontakt.

Faltblatt Humanitäre Hilfe 2016
IGFM-Leporello.pdf
PDF-Dokument [698.9 KB]
Fahrtbericht 2016: Hilfe & Unterstützung für ein Leben in Würde
IGFM Fahrtbericht Oktober 2016.pdf
PDF-Dokument [896.4 KB]
Rechenschafts- und Fahrtbericht Rumänien 2015
Jahresbericht 2015.pdf
PDF-Dokument [389.8 KB]
Spendedank 2016 - Weihnachtstransport
Spenderdank 2016.pdf
PDF-Dokument [468.2 KB]

Konzentriertes Arbeiten: Mädchen in den neuen Räumlichkeiten der Nähstube unter Anleitung von Schneidermeisterin Jenica Dima (s.o.) und Sozialarbeiterin Paula Baciu.

Unten: Weitere Unterstützung für die Nähstube: Peter Nüdling überreicht gemeinsam mit dem Lions-Club zwei neue Nähmaschinen und eine Spende für die Energiekosten. V.l.n.r.: Gunter Goebel (IGFM), Peter Nüdling, Prof. Dr. Volker Schächinger, Prof. Dr. Christof Manke

Unten: Ausflug der älteren Mädchen der Nähstube mit Pastor Daniel Buzatu (re.) im Macin-Gebirge der Dobrudscha. Auch die Fahrräder stammen aus Sachspenden der IGFM-Arbeitsgruppe Fulda. Im Winter 2016 will die IGFM-Fulda die Zahl der Fahrräder weiter aufstocken. Auch mit dabei: Der Sohn des Pastors, Ciprian (3.v.l.), der sich um die Computer kümmert, an denen die Mädchen ebenfalls eine Einführung erhalten.

Nähstube für sozial benachteiligte Mädchen in Braila

Das Projekt:

Das Nähstubenprojekt wurde im Sommer 2003 durch die IGFM-Arbeitsgruppe Fulda und Pastor Daniel Buzatu (Braila) gegründet und fördert die soziale und berufliche Integration von Jugendlichen, die in Kinderheimen aufgewachsen sind oder aus zerrütteten Familien stammen, die oftmals unter dem Existenzminimum leben. Durchgeführt wird es von zwei ehrenamtlichen Helfern, der Schneidermeisterin Jenica Dima und der Sozialpädagogin Paula Baciu. Das Alter der Mädchen liegt zwischen 14 und 20 Jahren. Während des Schulunterrichts findet die Ausbildung einmal pro Woche statt, in den Ferien zweimal. 

 

Projektziel: Förderung einer Berufsausbildung

Die Mädchen erlernen den Umgang mit einer Nähmaschine und die einfachen Arbeiten an der Maschine. Mit der Zeit wird zu fortschreitenden Arbeiten übergegangen, so die Zusammenstellung eines Musters und das Schneidern nach dem erstellten Muster. Die Produkte werden nach normalen Größen erstellt und bleiben Eigentum der Jugendlichen. Anfangs nähen sie einfache Sachen: Handtücher, Kissenbezüge und Schürzen, später Röcke, Hemden und Blusen. Es wird ihnen beigebracht, in einer Gruppe zu arbeiten, diszipliniert zu sein, auf Sauberkeit und Exaktheit zu achten und andere zu respektieren. Dank der Arbeit in der Nähstube konnten einige der Mädchen die Berufsschule erfolgreich abschließen und eine Arbeit als Näherin aufnehmen.
 

Projektziel: Soziale Integration

Die soziale Integration ist ein wichtiger Teil des Projektes, mit Rücksicht darauf, dass die Mädchen aus sehr verschiedenen sozialen und familiären Milieus kommen. Fahrradtouren (mit von der IGFM-Fulda zur Verfügung gestellten Fahrrädern) und gemeinsames Kochen und Backen unterstützten diesen Schritt ebenso, wie ein von der IGFM gesponserter gemeinsamer Jahresabschluss in einer Pizzeria, was für einige Mädchen eine völlig neue Erfahrung ist.

Für die Mädchen bedeutet die Teilnahme am Projekt nicht nur das Erlernen eines Berufes, sondern auch gemeinsame Freizeit mit Gleichaltrigen im Rahmen einer guten, moralischen Erziehung.

 

Rahmenbedingungen:

Die gute Zusammenarbeit mit Pastor Daniel Buzatu, der das Projekt koordiniert, die Räumlichkeiten und eine Kochmöglichkeit zur Verfügung stellt, ist Grundlage des Projekts. In Braila ist die Konfektions-Textilbranche stark entwickelt und so eignet sich das Projekt sehr gut um weiter erfolgreich fortgesetzt zu werden. Die IGFM-Fulda hat 2014 den Umzug in neue Räume mitfinanziert, Estrich, Bodenbelag, Mobiliar bereitgestellt und den Einbau einer Gasetagenheizung finanziert, sodass die Mädchen auch im Winter in der Nähstube arbeiten können. Alle Nähmaschinen wurden von der IGFM-Fulda zur Verfügung gestellt, die in regelmäßigen Abständen durch neue Maschinen ergänzt werden. Für den Kauf von Stoffen, Garnen und zur Deckung der Heizkosten gibt die IGFM-Fulda einen jährlichen Zuschuss.

 

Bericht von Pastor Daniel vom Oktober 2016 über die Arbeit in der Nähstube:

Das Projekt Nähstube, mit den Unterabteilungen Computeranwendung, Gesundheit durch Sport (Fahrradfahren) und Kochen, ist etwas ganz besonderes im Leben unserer Mädchen. Wir freuen uns über ihren Willen, ihren Ehrgeiz, Neues zu lernen, was für ihr Leben auf lange Sicht wichtig ist.

Wir sind überzeugt, dass gerade Kinder benachteiligter Familien viel aus diesem Projekt mitnehmen können. Anlässlich unseres Ausfluges nach Lepsa, im Vrancea Gebirge, haben wir mit den Mädchen gesprochen und so erfahren, dass sie bei uns viel lernen konnten: von einfachen Sachen wie Kissenbezüge nähen bis hin zu Damenröcken- und Kleider. Sie können sogar eigene Kleider „reparieren“ oder ändern. Nicoleta z.B. war sehr begeistert von der Fahrradtour.

Wir freuen uns auch darüber, dass sie ihre soziale Einstellung geändert  haben, sie haben sich angefreundet, sie haben Freundschaften entwickelt. Ein Mädchen erzählte, dass sie sehr viel Spaß beim Pfannekuchen backen hatte. Alle Mädchen haben berichtet, dass sie gerne in diesem Projekt arbeiten. Solche Worte bestätigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir können so weiter machen und das Beste für die Mädchen tun.

In Lepsa haben wir uns an der Natur erfreut, wir waren an der frischen Luft, wir waren am Wasserfall, wir waren im Kloster Lepsa. Wir hätten die Zeit gerne angehalten. Das war nicht möglich, da der Montag Schulbeginn bedeutet. Es war ein sehr schöner Ausflug, den wir nicht so schnell vergessen werden

und hoffentlich wiederholen können.

Die Fahrradtour, die Fahrt mit der Fähre über die Donau, das Macin-Gebirge und auch die Fahrt ins Vrancea-Gebirge haben  den sozialen Zusammenhalt gefestigt. Es ist eine andere Atmosphäre draußen - nicht zu vergleichen mit den Räumen der Nähstube, wo die Kinder gewöhnlich sind. Wir wollen die „Familie“ stärken, damit das Lernen für die Zukunft von Erfolg gekrönt ist. Dieser Weg ist manchmal schwer, aber auch erfolgreich. 

Wir danken dafür, dass Ihr seit 15 Jahren an unserer Seite steht und uns unterstützt. Die Hilfe aus Fulda ist sehr wichtig und die Erfolge sind sichtbar. Ganz besonderen Dank an die ganze Gruppe.

Pastor Daniel Buzatu, Pastor Viorel Mitrea, Jenica Dima (Schneidermeisterin) und Paula Baciu (Sozialpädagogin)


 

Übergabe des Namensschildes für das Casa Fulda, das Ernst Kopp aus Fulda für uns angefertigt hat: v.l.n.r.: Hans Welter, Felzitas Sondergeld, Gunter Goebel (alle IGFM-Fulda); Marin Moraru, Simona Cimpoae, Alexandru Sculschi (DGASPC Braila)

Gruppenbild der IGFM-Fulda mit Jugendlichen des Casa Fulda und der Erzieherin (li.).

Casa Fulda - Wohnprojekt für Waisen

Mit dem Bau des 'Casa Fulda' konnte die IGFM-Arbeitsgruppe Fulda ein Familienwohnprojekt für Waisenkinder verwirklichen, das die Auflösung der großen Aufbewahrungsheime unterstützte, wie sie noch aus den Zeiten des rumänischen Diktatorenehepaars Ceausescu bestanden. Im April 2006 zogen mit Viviana, Aurelia, Mihai Ionut, Daniel, Viorel, Daniel Petrica und Edward die ersten Kinder ein, die als Waisenkinder bzw. durch Inobhutnahme des Jugendamtes Braila in den staatlichen Kinderheimen wohnten. Gut 31.000 Euro hat die IGFM-Arbeitsgruppe Fulda in dieses Projekt investiert, weitere 17.000 Euro wurden als Zuschuss der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen eines Phare-Projektes dem Kreisjugendamt Braila für das Fundament, die Gastherme und die Kücheneinrichtung zur Verfügung gestellt. Das Kreisjugendamt Braila fungiert als Träger der Einrichtung und kommt für das Personal und die laufenden Kosten des Wohnprojektes auf.

 

Der Bau des 'Casa Fulda' ging mit einer Neustrukturierung der Heimunterbringung einher. Alle Waisenkinder der Großstadt Braila sind seit Sommer 2006 in Wohngruppen, d.h. überwiegend in angemieteten Wohnungen - meist in Wohnblocks- untergebracht. Das 'Casa Fulda' stellt hier eine Ausnahme dar. Ziel ist es, die Kinder in einer familienähnlichen Atmosphäre und größerer Autonomie aufwachsen zu lassen und dadurch ihre eigenverantwortliche Entwicklung zu fördern.

Begleitet von einer Erzieherin lernen die Mädchen und Jungen für sich selbst zu sorgen: waschen, bügeln, einkaufen, kochen, einen Gemüse­garten bestellen und ihr Leben selbst zu organisieren. All das war in den kasernenartigen Heimen der Vergan­genheit nur begrenzt bis gar nicht möglich. Seit 1998 hatte die IGFM-Fulda in einer Patenschaft eines der großen Kinderheime unterstützt, die Sanitäranlagen erneuert und Schlafräume renoviert und ausgestattet.

 

Seit 2006 ist die IGFM-Fulda den Jugendlichen im 'Casa Fulda' verbunden:

  • durch jährliche Besuche der IGFM-Fulda in Braila und einer Einladung zum gemeinsamen Pizzaessen bzw. durch einen kleinen finanziellen Zuschuss für Ausflüge in den Sommerferien
  • durch kleine Geschenke zu Weihnachten oder Schulbeginn
  • durch Reparaturen im Haus, z.B. durch die Erneuerung von Gasherd, Kühl- und Gefrierschrank und der Küchenschränke in den Jahren 2015 und 2016
  • durch die Finanzierung eines Internetanschlusses und der Weitergabe gespendeter Notebooks und Drucker für bessere Bildungsmöglichkeiten der Jugendlichen
  • durch die Bereitstellung gespendeter Fahrräder, einer Tischtennisplatte und eines Trampolins aus Sachspenden an die IGFM-Fulda

Jugendliche, die das 'Casa Fulda' verlassen und in Kontakt mit uns bleiben, unterstützen wir in Einzelfällen auch weiter, da sie oft al­leine ihren Weg in die Gesell­schaft finden müssen.

So schreibt ein Mädchen, das das 'Casa Fulda' zum Studieren verlassen hat, in einer Mail an die IGFM-Arbeitsgruppe Fulda:

Mir geht es gut, ich bin an der Uni angekommen und wohne im Studentenheim. Vor der Abfahrt war ich, mit meinen Freunden aus dem 'Casa Fulda', Pizza essen - genau dort wo auch wir mit Euch einmal waren. Meine Freunde aus dem Casa Fuda haben mir Fotos geschickt; zu sehen ein Fahrrad und 3 Kartons sowie die zwei „Neuen“, die anderen kennt Ihr ja schon.

Das Leben an der Uni ist schön, man lernt allein zurechtzukommen, auf eigenen Beinen zu stehen; man lernt den Umgang mit Geld, Ausgaben müssen gut überlegt sein. Hier wird mir bewusst, dass das Leben einen Sinn hat und zwar, man muss etwas erreichen um damit wieder anderen zu helfen, so wie mir geholfen wurde.

Ich verfolge weiterhin mein Prinzip: ich will lernen, nach dem Abschluss will ich arbeiten um dann anderen zu helfen. Es gibt keine Schwierigkeiten im Leben, wenn du den „Kopf oben behältst“ und dich nicht „unterkriegen“ lässt.

Die Kinder aus den 'Casa Fulda' danken für alles, was Ihr ihnen geschickt habt und dafür, dass Ihr an sie denkt. So fühlen sie sich geborgen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Für mich habt Ihr Wärme ausgestrahlt und jedes Kind zum Lachen gebracht. (Mail vom 05.10.2016 an Hans Welter, der den Brief auch übersetzt hat.)
 

Unbeschreiblich ist die Freude der Kinder bei der Übergabe der Fahrräder.

Fahrräder für Kinder & Erwachsene

Die Freude, die man in Rumänien einer Familie mit einem Fahrrad machen kann, ist kaum zu beschreiben. Für Kinder armer Familien ist es die unerwartete Erfüllung eines unerreichbaren Traums - für uns als Mitglieder der Arbeitsgruppe Fulda der oft schönste Moment bei unseren Besuchen vor Ort.

Für den Familienvater oder die Mutter ist das Fahrrad eine wertvolle Hilfe im Alltag: Zum Einkaufen oder zum Erreichen des Feldes oder Hofes im Nachbardorf, wenn sie als Tagelöhner in der Landwirtschaft arbeiten. So sparen sie lange Fußmärsche oder das Ticket für den Minibus. 5-9 Euro am Tag verdient ein Tagelöhner für 8-10 Stunden Arbeit. Viele von Ihnen finden nur im Sommer Arbeit und das auch nur an wenigen Tagen, im Winter sind sie ohne Lohn.

 

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass wir die älteren Fahrräder an die ärmsten Familien weiterreichen müssen, da sie sonst im Winter verzweifelt gegen Holz zum Heizen eingetauscht werden. Pastor Daniel Buzatu behält den Überblick über die weitergegebenen Fahrräder und hilft auch mit Ersatzteilen aus, wenn er kann.

Mit Jugendlichen aus seiner Kirchengemeinde hat er ein Fahrradprojekt gegründet, repariert Fahrräder und macht auch mit den Mädchen der Nähstube damit kleine Ausflüge.
 

Bei unserem Besuch im Oktober 2016 sind wir immer wieder auf Fahrräder angesprochen worden. Ionel berichtete uns, dass er fast ein Viertel seines Lohnes für die Busfahrkarte zur Arbeit aufbringen muss. Zwei Stunden ist er so täglich zusätzlich unterwegs, manchmal sind es 10 Arbeitsstunden am Tag, 6 Tage die Woche. Keine 160 Euro verdient er im Monat, keine sieben Euro am Tag. Bei ca. 50 Euro Miete bleibt nicht viel zum Leben. Sein Wunsch: Bitte schickt mir ein Fahrrad, egal wie alt.

 

Nelu Ghinca haben wir vor zwei Jahren ein Fahrrad zur Verfügung gestellt, das er uns im Oktober 2016 stolz und glücklich vor dem Wohnblock präsentiert. Täglich fährt der Traktorfahrer damit zu seinem Betrieb und zurück. Die gewonnene Zeit widmet er seiner Familie. Im Winter werden wir ihm einen neuen Sattel schicken, der hat die Fahrten nicht unbeschadet überlebt.

 

Solarpanel, Laderegler, LED-Lampen auf 12V-Basis und eine zyklenfeste Autobatterie (Bleivliesbatterie) - ein solches Set für unter 300 Euro schenkt einer Familie zuverlässig auch über die Wintermonate kostenloses Licht in allen Räumen des Hauses.

Photovoltaik-Projekte

Über 20 Photovoltaik-Projekte hat die IGFM-Fulda inzwischen für arme Familien in den rumänischen Kreisen Braila und Galati verwirklicht. Einige Familien auf dem Land haben nie einen Stromanschluss besessen, doch zunehmend können die Menschen die steigenden monatlichen Kosten (15-20 Euro) nicht mehr aufbringen und werden von den Elektrizitätswerken abgeklemmt. Die dann fälligen Schulden, verbunden mit Straf- und Mahngebühren, machen einen Wiederanschluss in der Regel unmöglich. Meist sind die Familienväter als Tagelöhner in der Landwirtschaft tätig und im Winter ohne Arbeit. Wenn dann die Sozialhilfe von etwas mehr als 100 Euro einspringt, wird parallel dazu das Kindergeld in Höhe von 9,50 Euro pro Kind gestrichen. Oftmals kommen unklare Besitzverhältnisse hinzu, z.B. nach dem Tod der Eltern, was dazu führt, dass ohne notarielle Umschreibung die Energieunternehmen nicht mehr liefern. Die Kosten hierfür können sich die Menschen oft nicht leisten.

 

Die Photovoltaikanlagen arbeiten auf 12V-Basis mit LED-Lampen und versorgen die Familien auch im Winter zuverlässig mit Licht. Auch das Aufladen des Handys ist über den Laderegler möglich.

Die IGFM-Fulda verleiht die Photovoltaik-Systeme unentgeltlich an die bedürftigen Familien. Montiert und gewartet werden die Anlagen ehrenamtlich von Pastor Viorel Mitrea, der ausgebildeter Handwerker ist. Glücklicherweise machen die Anlagen kaum Probleme, einige Anlagen laufen seit mehr als fünf Jahren störungsfrei.

 

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(c) IGFM-Fulda, Gunter Goebel. Fotos: Daniel Buzatu, Gunter Goebel, Simone Hasenau, Johannes Näder, Philipp Schwind