Spendenkonto: IGFM-Arbeitsgruppe Fulda IBAN: DE92 53050180 0040027445 - Sie erhalten eine Spendenquittung bei vollständiger Adressangabe

»Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.«

(Art.1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)
 

Herzlich willkommen!

Die Arbeitsgruppe Fulda der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte e.V. wurde am 13. Mai 1989 in Fulda gegründet. Moralische und rechtliche Grundlage unserer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948. Alle unsere Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Schwerpunkte unserer Arbeit bilden der Einsatz für die Menschenrechte, insbesondere der Schutz der Kinderrechte. Dafür engagieren wir uns mit Veranstaltungen, Ausstellungen und unserer humanitären Arbeit mit dem Schwerpunkt Rumänien.

Im Großraum Brăila, im Osten Rumäniens, unterstützt die IGFM-Fulda Armenküchen, soziale Projekte, Wohngruppen für Waisenkinder und Menschen mit Behinderungen. Wir bemühen uns um eine Verbesserung der Lebenssituation kinderreicher Familien und alter Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, durch kurzfristige und nachhaltige Hilfe. Dafür sind wir jährlich persönlich in Rumänien vor Ort, seit über 25 Jahren.

1994 wurde unser Engagement vom Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger mit dem Europa-Preis der Europa Union gewürdigt. Seit März 2016 sind wir Mitglied in der Lokalen Agenda-Arbeitsgruppe »Faires Fulda«.

Als Arbeitsgruppe Fulda der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte e.V. sind wir Teil einer Nichtregierungsorganisation, die sich in vielen Ländern der Welt für die Verbesserung der Menschen- und Kinderrechte einsetzt, politisch Verfolgten und Inhaftierten eine Stimme gibt und Missstände anprangert.

Sprecher der IGFM-Arbeitsgruppe Fulda sind Gunter Goebel (0661/240088) und Felizitas Sondergeld (06657/8715)

Schulranzen und Schulmaterialien gesucht!

Wir sammeln 100 Schulranzen, möglichst gefüllt mit Schulmaterialien, für Kinder in Rumänien. Helfen Sie mit!

 

Sie können Schulranzen oder Schulmaterialien bei uns abgeben, eine eigene Sammlung initiieren oder für das Befüllen der Schulranzen eine Spende auf unser Spendenkonto überweisen. Sprechen Sie uns an!

 

Im Oktober sind wir wieder in Rumänien vor Ort, besuchen ca. 50 bedürftige Familien und soziale Einrichtungen und entscheiden, wer die Schulranzen erhalten soll, die Anfang Dezember mit unserem nächsten Hilfstransport nach Rumänien gehen.

 

Bildung ist ein Menschenrecht!

Bildung ist der Fuldaer IGFM-Arbeitsgruppe ein besonderes Anliegen. Seit über 20 Jahren unterstützen wir mehr als 200 arme und in Not geratene Familien im Osten Rumäniens humanitär und in besonderen Krisenfällen.

Bei unseren jährlichen Besuchen vor Ort bitten uns viele kinderreiche Familien immer wieder um Schulmaterialien, um ihre Kinder in die Schule schicken zu können. Sie können oft nur schwer das Geld für Schulhefte, Blöcke und Schreibmaterialien aufbringen. Bei einem Kindergeld von 18 Euro pro Kind verwundert das auch kaum Anfang Oktober sind wir erneut in Rumänien unterwegs, besuchen und unterstützen kinderreiche Familien, von denen viele noch nicht einmal über einen Stromanschluss verfügen, weil sie die hohen Stromkosten nicht mehr bezahlen konnten. Die meisten Eltern der Kinder sind als Tagelöhner in der Landwirtschaft tätig, helfen bei der Ernte oder hüten Vieh und müssen auch noch für den Winter vorsorgen.

 

Und so können Sie helfen:

Wir suchen Schulranzen, Rucksäcke, Sporttaschen/-beutel, leer oder möglichst mit Schulmaterialien und Spielsachen gefüllt. Wir suchen Schulmaterialien zum Füllen von leer abgegebenen Schulranzen: Hefte, Stifte, Collegeblocks, Wasserfarbkästen, Spitzer, Radiergummis, Lineale, Taschenrechner… (Nicht alles muss neu sein!)

 

Abgabestellen:

       Gunter Goebel                     Felizitas Sondergeld              Waltraud Bohl

  Am Felsenkeller 24                    Morleser Str. 3a                     Schlossstr. 1

    36100 Petersberg                    36145 Hofbieber                  36093 Künzell

   Tel. 0661/240088                    Tel. 06657/8715               Tel. 0661/41748

 

Zehn Grundrechte der Kinder (nach der UN-Kinderrechtskonvention):

1. Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;

2. Das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;

3. Das Recht auf Gesundheit;

4. Das Recht auf Bildung und Ausbildung;

5. Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;

6. Das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;

7. Das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;

8. Das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;

9. Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;

10. Das Recht auf Betreuung bei Behinderung.

 

Weitere Informationen zu unserer Arbeit: www.igfm-fulda.de

IGFM-Arbeitsgruppe Fulda, Am Felsenkeller 24, 36100 Petersberg

Spendenkonto: Sparkasse Fulda, IBAN: DE92 5305 0180 0040 0274 45
(Sie erhalten eine Spendenquittung bei vollständiger Adressangabe.)

Aktivitäten der IGFM-Fulda

Unsere regionalen Aktivitäten für die Menschenrechte finden Sie unter IGFM-Fulda

Humanitäre Hilfe in Rumänien

Unsere zahlreichen Projekte für Kinder und Familien in Rumänien finden Sie unter Humanitäre Hilfe.

Familienpatenschaft übernehmen

 Informationen zu Patenschaften für Familien in Rumänien finden sie unter Familienpatenschaften.

Nächster Hilfstransport

Eine Terminübersicht finden Sie unter Termine & Kontakt.

IGFM-Faltblatt Humanitäre Hilfe Rumänien 2016
IGFM-Leporello.pdf
PDF-Dokument [698.9 KB]
Fahrtbericht 2016: Hilfe und Unterstützung für ein Leben in Würde
IGFM-Fahrtbericht Oktober 2016 4 Seiten.[...]
PDF-Dokument [1.1 MB]
Fahrtbericht 2016: Hilfe und Unterstützung für ein Leben in Würde (Kurzfassung)
IGFM Fahrtbericht Oktober 2016.pdf
PDF-Dokument [896.4 KB]

Scheckübergabe, Foto: Wolfram Reidelbach Wildfleckener Nachrichten Nr. 5/17

Vortrag und Unterstützung durch die "Eine Welt Gruppe" Oberer Sinngrund

(Artikel der Einen-Welt-Gruppe Oberer Sinngrund; entnommen: Wildfleckener Nachrichten, 5/17)

Gunter Goebel, Sprecher der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, www.igfm-fulda.de) berichtet über menschliches Leid im östlichen Rumänien. 50 interessierte Zuhörer aus allen Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Oberer Sinngrund ließen sich am Sonntag im Pfarrheim Oberbach informieren und aufklären über Not und Elend in der Gegend um Braila, einer 120 000 Einwohnerstadt im östlichsten Rumänien, nahe der ukrainischen Grenze.

Mit Gunter Goebel konnte die "Eine Welt Gruppe" der Pfarreingemeinschaft Oberer Sinngrund einen engagierten Referenten aus Fulda gewinnen, der seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich Hilfe leistet und sich mit weiteren Engagierten um mehr als 200 Familien und Senioren kümmert. Er hat bereits ein Kinderheim, eine Nähstube und eine Suppenküche für die sozial Schwächsten vor Ort ins Leben gerufen. Im ärmsten Land der EU muss ein Rentnerpaar mit 89 € monatlich auskommen, der Raummeter Holz zum Heizen der ärmlichen Behausung für einen Monat kostet jedoch schon 50 €. Das Kindergeld von 18 € monatlich kann zwar den Eigenanteil für Arbeitsmaterial im staatl. Kindergarten decken, nicht jedoch weitere Kosten, die auf Eltern mit Kindern zukommen. Viele Männer sind Tagelöhner und müssen so ihre kinderreichen Familien ernähren, im Krankheitsfall sind sie jedoch mittellos und es gibt sogar Fälle von Familien, die gegen einfachste Kost und Unterkunft beim Dienstherrn wie Leibeigene überleben müssen. All das, aber auch die politische Situation des nach Demokratie strebenden Landes und seine wunderschönen Landschaften führte der Oberstufenleiter der Fuldaer Winfriedschule eindrucksvoll mit Bildern vor Augen, und die Zuhörer waren sichtlich betroffen.

Die "Eine Welt Gruppe" sorgte mit fair gehandeltem Kaffee, Tee und selbstgebackenen Kuchen für eine reichhaltige Tafel. Abschließend konnte die Gruppe dem Leiter der IGFM einen symbolischen Scheck von 550,00€ überreichen. Dieser Erlös setzt sich zusammen aus den Überschüssen des Fair-Trade Verkaufs nach den sonntäglichen Gottesdiensten, dem Fair- Trade Frühstück der Gruppe im März in Riedenberg, Palmwedelverkauf und Coffee-Stop an den Sportfesten in Wildflecken. Der Betrag konnte sogar noch durch eine spontane Sammlung der Zuhörer mit 350,00€ aufgestockt werden, worüber die Gruppe sehr stolz und dankbar ist.

Vor Ort in Rumänien werden dafür 2 Familien mit Photovoltaikanlagen, die mit Autobatterien betrieben werden, versorgt. Diese sorgen einfach nur für Licht im Haus. Weiterhin können diese Familien mit Holz durch den Winter gebracht werden. Im Herbst werden alle Interessierten die Möglichkeit haben, Pakete für konkret ausgewählte Familien zu packen und abgelegte Schultaschen und Rucksäcke, bestückt mit Schreibmaterial, zu spenden, um für eine Weihnachtsfreude zu sorgen. Die "Eine Welt Gruppe" des OSG wird dazu einen Aufruf starten und mit der IGFM Fulda kooperieren.

Pakete & Päckchenaktionen erreichen Kindergärten, Familien & Wohngruppen

Rechtzeitig zu Weihnachten erreichen die Päckchen der Schülervertretung des Fuldaer Domgymnasiums und des Kindergartens St. Paulus in Ziehers Nord ihre Adressaten im Osten Rumäniens.

Während der Kindergarten St. Paulus für seinen "Patenkindergarten" in Tichilesti Pakete gepackt und Geld aus einer Kollektensammlung für Bastelmaterialien übergeben hat, haben Schülerinnen und Schüler des Fuldaer Domgymnasiums (Rabanus-Maurus-Schule) in diesem Jahr Kindern und Jugendlichen in zahlreiche Einrichtungen eine Freude bereitet: Fünf Familienwohngruppen mit behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen in Braila und Faurei, eine Behinderteneinrichtung in Liesti, eine Armenküche der Orthodoxen Kirche in Braila sowie zahlreiche bedürftige Familien erhielten mehr als 200 Päckchen und Lebensmittelpakete.

 

Am Abend des 15. Dezember konnte der LKW mit mehr als 11 Tonnen Hilfsgüter von den beiden Pastoren Daniel Buzatu und Viorel Mitrea gemeinsam mit zahlreichen Helfern in Braila entladen werden. Bis Weihnachten konnten so fast alle Pakete und Päckchen an mehr als 200 Stationen überbracht werden. 60 Fahrräder und weitere Kartons mit warmen Decken werden die Pastoren dann bis zum Jahresende ausfahren.

 

Bis Weihnachten haben die beiden Pastoren im Auftrag der IGFM-Fulda zudem insgesamt fünf Holzlieferungen an 37 bedürftige Familien und alte Menschen aus Spendengeldern ausgefahren. Jede dieser Familie hat damit 1,5-2 Raummeter Holz erhalten. Die ärmsten Familien erhalten dann im Frühjahr noch eine weitere Lieferung. 100 Raummeter Holz für ca. 4.000 Euro aus spendengeldern haben wir hierfür eingeplant. 

 

Die IGFM-Arbeitsgruppe Fulda bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern, Familienpaten und Helfern für die großartige Unterstützung unseres diesjährigen Weihnachtshilfstransportes und wünscht mit einem Gedicht von Reiner Kunze ("Fast ein Gebet") gesegnete Weihnachten!

 

Wir haben ein Dach
und Brot im Fach
und Wasser im Haus,

da hält man's aus.

Und wir haben es warm
und haben ein Bett.

O Gott, dass doch jeder
das alles hätt'!

 

Für die IGFM-Arbeitsgruppe Fulda

Gunter Goebel und Felizitas Sondergeld

Dank zahlreicher Helfer fand das Beladen des Weihnachtstransportes ein schelles Ende.

 

Weihnachtshilfstransport am Tag der Menschenrechte (10.12.2016) geladen

11 Tonnen und 57 Kubikmeter fasste der XXL-Container des Speditionsunternehmens Meyer & Meyer. Mit knapp 30 Helfern, darunter zwölf Rumänen, die seit einigen Jahren in Fulda leben und arbeiten, waren wir in weniger als zwei Stunden mit dem Beladen fertig. Das Packen und Vorbereiten dagegen dauerte gut zwei Monate. 60 Fahrräder, mehr als 200 Kartons mit Lebensmitteln, 200 Kartons mit warmen Decken und 300 Kartons mit Weihnachtspäckchen konnten wir neben Kleidung und Spielsachen auf den Weg zu den Menschen im Osten Rumäniens schicken.

Ca. 40 Kartons mit Lebensmitteln konnten wir am 26.11.2016 bei unserer Aktion "Eine Sache mehr"  im Edeka-Markt der Familie Hahner in Künzell sammeln.

20 Fahrräder wurde allein seit dem letzten Presseartikel in der Fuldaer Zeitung abgegeben.

Vorbereitung Weihnachtshilfstransport Lebensmittel - Decken - Fahrräder

200 Bananenkartons mit Lebensmitteln, 200 Kartons mit warmen Decken für 200 arme Familien und Senioren im Osten Rumäniens: Dieses Ziel haben wir uns für unseren Hilfstransport für Weihnachten 2016 vorgenommen. Ergänzt werden diese Pakete durch jeweils 1-2 Kleiderpakete, die wir bereits in den vergangenen Monaten fertig gepackt haben. Mehr als 60 Fahrräder haben wir inzwischen für ein Fahrradprojekt und für arme Tagelöhner zusammengetragen. In den nächsten Tagen gilt es, die Lebensmittelpakete zu packen. Die Vorbereitung der Kleiderpakete ist bereits abgeschlossen. Am 10. Dezember, dem alljährlichen Tag der Menschenrechte, soll der LKW mit 57 Kubikmetern an Hilfsgütern Fulda verlassen.

 

Am 26.11.2016 waren wir dafür einen ganzen Tag im Edeka-Markt der Familie Hahner in Künzell aktiv. Von 9.00-20.00 Uhr haten wir alle Kundinnen und Kunden, ein Produkt mehr einzukaufen und nach dem Bezahlen für unsere Aktion zu spenden. Auch aus Geldspenden in unserer Spendendose im Markt kauften wir noch Lebensmittel ein.

 

Seit unserem Besuch in Braila im Oktober 2016 (s.u.) wurden bei vier armen Familien und Senioren Photovoltaikanlagen auf 12V-Basis installiert, die einem fehlenden Stromanschluss abhelfen, sechs defekte Fenster wurden durch Thermopane-Fenster ausgetauscht, damit die Menschen wenigstens einen Raum im Winter beheizen kömmen. Dies geschieht durch enge Kooperation mit zwei rumänischen Pastoren vor Ort im Braila, die die Menschen auch über den Winter betreuen.


Knapp 100 Raummeter Holz lassen wir in diesem Winter aus Spendengeldern denjenigen Familien und Senioren zukommen, die aus Krankheits- und Armutsgründen nicht alleine für den Winter vorsorgen konnten. Jahr für Jahr sind wir am Rande der Europäischen Union bei Menschen zu Besuch, denen wir zumindest helfen wollen, ein Leben in Würde zu führen, das treibt uns an.

Unsere Arbeit sehen wir als Verwirklichung des 1. Artikels der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der lautet: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren".

 

Dazu braucht es nicht viel: eine warme Decke, eine feste Tür, ein Solarpanel auf dem Dach, einen Ofen und etwas Holz. Und einen Karton Lebensmittel, gefüllt mit Grundnahrungsmitteln und Süßigkeiten, damit auch für arme kinderreiche Familie und Senioren wenigstens für einen kurzen Moment im Jahr Weihnachten wird.

 

Spenden für eine Holzlieferung nehmen wir gerne entgegen. Die Kontonummer finden Sie im Kopf der Homepage. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

IGFM-Fulda in Braila vor Ort

21. Oktober 2016

 

Vom 16.-20. Oktober 2016 waren mit Othmar Ballmaier, Gunter Goebel, Johannes Näder, Felizitas Sondergeld, Hans Welter und Gerald Wolff erneut sechs Mitglieder der IGFM-Arbeitsgruppe Fulda in Rumänien vor Ort. Besucht wurden das Wohnprojekt Casa Fulda, das Nähstubenprojekt für benachteiligte Mädchen und eine Armenküche der orthodoxen Kirche in Braila, der Kindergarten in Tichilesti  sowie mehr als 30 arme Familien und alte Menschen im Rahmen des Patenschaftsprojektes.

 

Im Casa Fulda, unserem Familienwohnprojekt für Waisenkinder steht ein Generationswechsel an. Liliana und David haben das Casa Fulda mit ihrem Schulabschluss verlassen und studieren (!) künftig in Constanza. Für die Abschlussfeier der Wohngruppe in einer Pizzeria hatte die IGFM-Fulda im Sommer die Rechnung übernommen und konnte nun die neuen Bewohner kennenlernen, die neben den vertrauten Gesichtern im Casa Fulda eine neue Heimat gefunden haben: Vera, Andrej, Costel, Florin, Marius und Nicu heißen die aktuellen Bewohner, zwei weitere Kinder sollen in den nächsten Wochen noch einziehen. Im vergangenen Jahr hatten wir die Küchenschränke und die Elektrogeräte im Casa Fulda erneuert.

 

Bedrückend dagegen war so mancher Besuch bei den bedürftigen Familien und Senioren, die wir im Rahmen der Familienpatenschaften unterstützen. Drei Familien und zwei Rentnerehepaare saßen im Dunkeln, ohne Strom. Den hatte man ihnen abgestellt, nachdem sie die Rechnungen nicht bezahlen konnten. Mit dünnen Kerzenstummeln, die sie aus orthodoxen Kirchen mitnehmen, machen sie ein wenig Licht in den Räumen, die teilweise noch nicht einmal ein Fenster haben. Bei vier Familien werden wir eine Photovoltaikanlage installieren, für eine Familie bemühen wir uns um den Wiederanschluss an das Stromnetz, weil Aussichten bestehen, dass die Familie mit 10 Kindern die Stromrechnung künftig begleichen kann.

Als Unterstützung gegen die Kälte wollen wir im Rahmen unseres Projektes "winterfester Raum" bei fünf weiteren Familien jeweils ein bis zwei defekte Fenster gegen Thermopane-Fenster austauschen, manchmal auch ein Fenster und eine Tür. Ziel ist es, dass die Familien über den Winter wenigstens einen Raum notdürftig beheizen können, in dem alle Familienmitglieder schlafen. Oftmals liegen die Familienmitglieder zu dritt in einem Bett, um sich gegenseitig zu wärmen. Alle Arbeiten wird Pastor Viorel Mitrea ausführen, der gelernter Handwerker ist. Auch um zusätzliche Decken wollen wir uns bis zu unserem Wintertransport kümmern.

 

Gemeinsam mit den beiden Pastoren Daniel Buzatu und Viorel Mitrea haben wir Holzlieferungen für mehr als 30 arme Familien und Senioren vereinbart und die erste Lieferung an die ersten sechs Empfänger persönlich ausgefahren. 3.500 Euro wird die IGFM-Fulda in diesem Winter in dieses Projekt investieren, davon 2.500 Euro für 5 LKW-Transporte noch vor Weihnachten. Ein Raummeter Scheitholz (in 1m-Stücken) kostet derzeit in der Region ca. 40€. Bei einer Mindestrente von 89 Euro sind die Heizkosten für Senioren kaum zu stemmen. Bei den Familien auf dem Land sind viele der Familienväter, die als Tagelöhner im Sommer arbeiten, im Winter arbeitslos.

 

Gemeinsam mit den beiden Pastoren haben wir zudem der Winterhilfstransport vorbereitet und die Verteilung der Hilfsgüter abgesprochen. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Transportes soll die Versorgung der Familien mit warmen Decken und Lebensmitteln sein. Zudem möchte die IGFM-Fulda ein Fahrradprojekt für Jugendliche aufbauen und darüber hinaus Tagelöhner mit Fahrrädern versorgen, die damit ihre oftmals weiten Wege zu den Feldern und Ställen verkürzen können.

 

Für die Projekte und den anstehenden Hilfstransport bitten wir um Ihre Unterstützung.

Spendenkonto: IGFM-Arbeitsgruppe Fulda IBAN: DE92 53050180 0040027445

(Sie erhalten eine Spendenquittung bei vollständiger Adressangabe)

Für Sachspenden finden Sie weitere Informationen hier.

 

Einen eindrucksvollen Fahrtbericht von unserem Besuch im Oktober 2016 von Johannes Näder können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Am 24.09.2016 hat ein weiterer Hilfstransport Fulda in Richtung Braila verlassen. Fahrräder, Schultische, Rollstühle, Matratzen, Nähmaschinen, Kleidung, Lebensmittel und warme Decken hat die IGFM-Fulda für Familien aus den Weg geschickt. Im Oktober 2016 sind wieder Mitglieder in Rumänien vor Ort.

IGFM lädt Hilfsgütertransport für die Region Braila in Rumänien

Fulda, 24.09.2016

Ca. 6 Tonnen Hilfsgüter, insgesamt rund 35 Kubikmeter, hat die IGFM-Fulda Ende September nach Braila im Osten Rumäniens verschickt. Fahrräder, Schultische, Rollstühle, Matratzen, Nähmaschinen, Kleidung, Lebensmittel und warme Decken erreichen so vielen arme Familien unmittelbar vor dem Winter.

Im Oktober 2016 werden Fuldaer IGFM-Mitglieder erneut in Braila vor Ort sein, Hilfsgüter ausfahren und ca. 40 Patenfamilien persönlich besuchen. Neben dem Besuch der IGFM-Projekte, dem Familienwohnprojekt Casa Fulda, einer Armenküche und der Nähstube für Mädchen sollen vor allem der Weihnachtshilfstransport und die diesjährige Holzaktion für arme Familien vorbereitet werden. Für 3.000 Euro wird die IGFM-Fulda auch in diesem Jahr ca. 30 Familien im Winter je zwei Fuhren Holz zur Verfügung stellen. Eine erste Lieferung wollen die Fuldaer Mitglieder persönlich begleiten, die kommenden Holzlieferungen im Dezember bzw. Februar werden die Pastoren Daniel Buzatu und Viorel Mitrea im Auftrag der IGFM durchführen. Für die Holzlieferungen werden bei dem Besuch im Oktober nur diejenigen Familien ausgesucht, bei denen ein Elternteil verstorben oder schwer erkrankt ist bzw. die Familienumstände so dramtisch sind, dass die Familien nicht selbst mit Holz vorsorgen können. Ziel des Projekts ist es, im Rahmen einer Soforthilfe den ärmsten der 160 Familien so über den Winter zu verhelfen, dass niemand von ihnen ernsthaft erkrankt oder verstirbt.

Doch auch kleine Reparaturen am Haus, wie z.B. eine Dachabdichtung oder ein Fensteraustausch wird von der IGFM-Fulda nach Begutachtung unterstützt, damit die Familien wenigstens einen Raum im Winter heizen können. Spenden hierfür nimmt die IGFM-Fulda unter der oben angegebenen Kontonummer gerne entgegen.

 

1.500 Euro für Nähstube und Familienprojekte -

Spendenübergabe im Garten von Familie Nüdling. v.l.n.r.: Gunter Goebel (IGFM-Fulda), Peter Nüdling, Prof. Dr. Volker Schächinger und Prof. Dr. Christoph Manke.

 

 

Lions-Club Fulda übergibt Spende für Nähstube und Familien

Der Lionsclub Fulda unterstützt erneut das Rumänien-Projekt der Arbeitsgruppe Fulda der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte e.V. . Spendengelder, die anlässlich des Geburtstages von Lionsclubmitglied Peter Nüdling eingingen, wurden an den Sprecher der Arbeitsgruppe, Herrn Gunter Goebel, überreicht, der sich erfreut bedankte.

In Absprache mit der Familie Nüdling wird die eine Hälfte der Spende dem Nähstubenprojekt für benachteiligte Mädchen in Braila zugutekommen, das die IGFM-Fulda seit 1998 fördert und begleitet. Dafür wurden zwei neue Nähmaschinen angeschafft und es wird ein Beitrag zu den Energiekosten geleistet, damit die Mädchen auch im Winter in den Räumen der Nähstube tätig sein können. Durch den fachlichen Unterricht an der Nähmaschine, begleitet von einer ehrenamtlich tätigen Schneidermeisterin und einer Sozialpädagogin, qualifizieren sich viele der Mädchen für ihre Berufsschulausbildung und für einen späteren Berufseinstieg.

Der andere Teil der Spende soll für Familienpatenschaften zur Verfügung stehen und insbesondere Familien mit behinderten Kindern über den Winter helfen. Hier unterstützt die Fuldaer Arbeitsgruppe mehr als 160 Familien im Großraum Braila, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Viele von ihnen haben behinderte Kinder zu versorgen oder ein Elternteil ist erkrankt oder verstorben. Die Unterstützung der bedürftigen Familien reicht von direkten Hilfen in unmittelbaren Notlagen mit Lebensmitteln, Brennholz, warmen Decken, Medikamenten oder Kleidung bis hin zu nachhaltigen Projekten wie der Bereitstellung von Wasseranschlüssen und Beleuchtung durch Photovoltaikanlagen auf 12V-Basis.

Im Oktober 2016 werden wieder Mitglieder der IGFM-Fulda in Rumänien vor Ort sein, die die Spenden persönlich übergeben und den Hilfstransport im Dezember vorbereiten. Für den nächsten Hilfstransport werden vor allem noch Fahrräder und warme Decken benötigt (Kontakt: Gunter Goebel Tel. 0661/240088).

 

Eines von drei Infobannern der Fuldaer IGFM-Arbeitsgruppe. Zusätzlich informiert ein Faltblatt über die Aktivitäten der Gruppe.

 

 

IGFM-Fulda informiert mit neuen Infobannern über ihre Arbeit

Im Rahmen einer Veranstaltung der Lokalen Agenda-Arbeitsgruppe Faires Fulda informierte die IGFM-Fulda erstmals mit einem neuen Infobanner über ihre Arbeit. Parallel dazu wurde ein Faltblatt erarbeitet, das die Projekte und Aktivitäten der Fuldaer Arbeitsgruppe im Zusammenhang mit der Humanitären Hilfe für Rumänien vorstellt.

 

Zwei thematische Infobanner erläutern die Familienprojekte in Rumänien, die von der Lieferung von Brennholz, über die Montage von Photovoltaikanlagen auf 12V-Basis bis hin zur Versorgung mit Lebensmitteln, warmen Decken oder Kleidung reicht. Vor Ort in Rumänien arbeitet die Fuldaer Arbeitsgruppe seit 1998 mit zwei rumänischen Pastoren zusammen, die ganzjährig den Kontakt zu den Familien halten. Einmal jährlich sind Mitglieder der Fuldaer IGFM vor Ort, so vom16.-20. Oktober 2016.

 

Nähere Informationen über die Projekte der IGFM-Fulda finden sie hier (bitte klicken).

 

 

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(c) IGFM-Fulda, Gunter Goebel. Fotos: Daniel Buzatu, Gunter Goebel, Simone Hasenau, Johannes Näder, Philipp Schwind